Sommer in Orange

Sommer in Orange
(Ab 12 Jahren / 110 Minuten)

Bei der Eröffnungsveranstaltung des ALTWEIBERSOMMERS 2026, am Samstag, den 19.09.2026, um 20:00 Uhr, zeigen wir - passend zum diesjährigen Motto ORANGE! - die Komödie SOMMER IN ORANGE

Eintritt: 10€ - Wer in ORANGE kommt, bekommt einen Aperol Spritz!

Zum Film:
1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian gemeinsam mit ihrer WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Und während Amrita halbnackt indische Mantras auf dem „Stein der Erleuchtung“ singt, linst der erzkonservative Nachbar und Bürgermeister von Talbichl fassungslos durch die Hecke. Zu allem Überfluss beginnen die Sannyasins auch noch, ein „Therapiezentrum“ im Dorf aufzubauen und das ruhige Leben ist dahin.

Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den „Fremdlingen“ wächst unaufhaltsam und ausgerechnet Amritas Tochter Lili gerät zwischen diese Fronten. Von den Mitschülern gemieden und ihrer Mutter allein gelassen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Und so beginnt Lili ein Doppelleben zu führen: Zu Hause trägt sie weiter Orange, lebt vegetarisch und reißt links-alternative Sprüche, in der Schule aber tauscht sie orange Pluderhosen gegen den Trachtenrock und betet mit den anderen das „Vater Unser“.

Dieser Spagat zwischen Om und Amen kann nicht lange gut gehen … Als Bhagwans rechte Hand anreist, um die „Buddhahalle“ der WG einzuweihen, kommt es beim Dorffest zum Eklat und auf einmal liegen sich alle buchstäblich in den Haaren. Am Ende stellt sich nicht nur Lili die Frage, wo sie eigentlich hingehört…SOMMER IN ORANGE ist eine Culture Clash-Komödie über jene Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayerische „Seele“ noch nicht lässig war.

Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller (WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, SCHWERE JUNGS, BESTE GEGEND, RÄUBER KNEISSL) zeichnet für die Umsetzung des höchst unterhaltsamen Drehbuchs verantwortlich, das auf den Kindheitserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber und ihres Bruders Georg Gruber, Produzent des Films für Odeon Pictures, beruht. Beide wuchsen in einer Bhagwan-Kommune südlich von München auf.

Kinowoche vom 17. September bis 23. September
Sa. 19.09.
20 Uhr



Ein Nobody gegen Putin - Preview

Ein Nobody gegen Putin - Preview
(Ohne Altersbeschränkung / 90 Minuten)

Zum Tag des Friedens, am Montag, den 21.09.2026, zeigen wir den ausgezeichneten Dokumentarfilm EIN NOBODY GEGEN PUTIN...

...die Geschichte eines stillen Widerstands.

Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als Bester Dokumentarfilm sowie eingeladen zu über 100 internationalen Filmfestivals zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.

Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend.

Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt.

Über zwei Jahre begleitet Pasha den Wandel des Schulalltags und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert.

 

Kinowoche vom 17. September bis 23. September
Mo. 21.09.
20 Uhr



Maudie

Maudie
(Ab 12 Jahren / 115 Minuten)

Im Rahmen des ALTWEIBERSOMMERS 2026 zeigen wir - in Kooperation mit Philippi-Reisen - den wunderschönen Film MAUDIE, der uns nach Kanada entführt. Verbunden mit dem Film stellt Philippi-Reisen eine tolle Reise nach Ost-Kanada vor! Eintritt 8€.

Zum Film:
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, weg von der Familie, die ihr nichts zutraut, und, sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem oder gerade deswegen empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.
MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.

Kinowoche vom 17. September bis 23. September
Di. 22.09.
20 Uhr



Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes

Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes
(Ab 12 Jahren / 112 Minuten)

Im Rahmen der Interkulturellen Woche laden DEXT - Die Fachstellen für Demokratieförderung & phänomenübergreifende Extremismusprävention und WIR Vielfaltszentrum - Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, am 24.09.2026, um 20 Uhr zu einer besonderen Vorstellung mit der sehr wichtigen und sehenswerten Dokumentation KEIN LAND FÜR NIEMAND ein.

Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.

Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet? 

»Eine valide Gegenerzählung gegen die jahrzehntelange rechte und rechtsextreme Propaganda, die jeden Tag über die Medien eingepeitscht wird. […] Das ist ein Meisterwerk.« Jean Peters, Correctiv
»Dieser Lockdown der Menschlichkeit muss beendet werden. Flucht ist kein Verbrechen. Und Migration ist eine zivilisatorische Notwendigkeit.« Heribert Prantel, Süddeutsche Zeitung
»Ein eindrücklicher Film, der uns das Wegschauen unmöglich macht.« NDR
»Ein Film, der absolut überfällig ist.« Till Reiners
»Dem Rechtsruck, der so oft sprachlos macht, fliegen knapp zwei Stunden geballte Fakten, Fassungslosig- und Einfühlsamkeit entgegen.« Jakob Maurer, Frankfurter Rundschau

Ein Gemeinschaftsprojekt von Sea-Eye, Sea-Watch, United4Rescue, German Doctors, PRO ASYL und das Mennonitische Hilfswerk.

Reservierungen unter der kostenlosen KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. von 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (Email bitte bis einen Tag vor der Veranstaltung - auf Emails von Googlemail kann ich nicht antworten).

Kinowoche vom 24. September bis 30. September
Do. 24.09.
20 Uhr



Theatervorstellung: Oskar Schindlers Liste

Theatervorstellung: Oskar Schindlers Liste
(Ab 12 Jahren / 120 Minuten)

Die Theatergruppe THEATER VIELFALT ALSFELD E.V. präsentiert am Samstag, den 26.09.2026 um 20 Uhr im Lichtspielhaus Lauterbach OSKAR SCHINDLERS LISTE...für die Bühne dramatisiert von Florian Battermann.

Regie: Dieter Wagner

Eintritt 12€  -   Kartenvorverkauf im Lichtspielhaus Lauterbach zu den Öffnungszeiten.

Gefördert wird das Projekt von: Demokratie leben!, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Ursula Wandres Stiftung und der OVAG

 

 

Kinowoche vom 24. September bis 30. September
Sa. 26.09.
20 Uhr



Das Gewicht der Welt

Das Gewicht der Welt
(Ohne Altersbeschränkung / 95 Minuten)

Im Rahmen von LETsDOK tauchen wir in die Welt der Wissenschaft ein:

Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.
DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?

In Kooperation mit der KLIMABILDUNGSLANDSCHAFT VOGELSBERG gestalten wir diesen Abend. 

Klimabildungslandschaft Vogelsberg - Gemeinsam für eine klimafreundliche Region!
Treibhausgase, schwindende Wälder und Verlust an Artenvielfalt, Berichte über Starkregen, Waldbrände oder Dürren lassen dich niedergeschlagen zurück? Schluss damit!

Alle Menschen sollten das Wissen und die Fähigkeiten erhalten, um die Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen und sich aktiv an Lösungen zu beteiligen. Deshalb bringen wir Klimabildung als Teil einer nachhaltigen Entwicklung an viele Orte in unserer Region Vogelsberg – auch zu Dir!

Wir vernetzen viele unterschiedliche Akteure und schaffen eine „Landschaft“, in der das Bewusstsein für Klimaschutz und Klimaanpassung gefördert und Kompetenzen gestärkt werden.

Mit Vernetzungs- und Fortbildungsangeboten, gezielter Informationsarbeit und Bewusstseinsbildung sowie der Förderung neuer Kooperationen möchten wir den Menschen in der Region die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Es gilt die Leitidee, dass jede Organisation - egal ob Umweltzentrum, Freiwillige Feuerwehr, Handwerksbetrieb, Mittelständler, Sportverein, Nachbarschaftsinitiative oder Kommunalverwaltung - zum Lernort und zum Vorreiter für Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden kann.

Die Klimabildungslandschaften sind ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt und eine zentrale Maßnahme des Klimaplans Hessen im Handlungsbereich „Bildung und Forschung“. Das AZN – Naturerlebnishaus Heideberg e.V. in Kirtorf und der klimafairein Oberhessen e.V. setzen das Projekt im Auftrag des Ministeriums gemeinsam im Vogelsberg um. Sitz der Koordinationsstelle und Ihr regionaler Ansprechpartner ist das AZN.

Im Anschluss an den Dokumentarfilm stellt sich die KLIMABILDUNGSLANDSCHAFT VOGELSBERG vor und wir sprechen noch gemeinsam über den Film. Vielen Dank für die Zusammenarbeit!

Reservierungen unter der kostenfreien KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. von 9 - 18 Uhr)
oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (Email bitte bis einen Tag vor der Veranstaltung - auf Mails von Googlemail kann ich nicht antworten)

Kinowoche vom 24. September bis 30. September
So. 27.09.
20 Uhr



Wohin mit mir?

Wohin mit mir?
(Ab 6 Jahren / 82 Minuten)

Zum Tag des Flüchtlings am Freitag, den 02.10.2026, zeigen wir im Rahmen der Interkulturellen Woche den Dokumentarfilm WOHIN MIT MIR?

Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität.

Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Regisseur Marvin Menné beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.

»WOHIN MIR MIR? begleitet und beobachtet, nimmt die Zuschauenden mit und schafft einen Einblick voller ungeschminkter Alltagsrealität. Es gelingt eine emphatische Auseinandersetzung, die beim Zuschauen unter die Haut geht.«

Statement zum Sonderpreis der Medienförderung RLP beim FILMZ – Festival des deutschen Kinos

»Der Film macht deutlich unter welch hohem Druck die Jugendlichen stehen. Druck schnell die fremde Sprache lernen zu müssen und ihren Integrationswillen unter Beweis zu stellen. Dazu kommt der Druck von den Familien in der Heimat. Die jungen Männer müssen es schaffen, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen und Geld zu verdienen. Marvin Menné ist ein eindrucksvoller Film gelungen.«

SWR Kultur
Kinowoche vom 01. Oktober bis 07. Oktober
Fr. 02.10.
20 Uhr



Mamma Mia 2 - Here we go again

Mamma Mia 2 - Here we go again
(Ohne Altersbeschränkung / 114 Minuten)

Den Abschluss des ALTWEIBERSOMMERS 2026 feiern wir mit MAMMA MIA 2 - HERE WE GO AGAIN!

Der Mitsing- und Gute-Laune-Film beginnt um 20 Uhr. Eintritt 10€.

Die Sonne geht auf über Kalokairi, der zauberhaftesten aller griechischen Inseln. Seit den Ereignissen von Mamma Mia! sind einige Jahre vergangen, als Sophie (Amanda Seyfried) feststellt, dass sie ein Baby erwartet. Sie vertraut sich den besten Freundinnen ihrer Mutter, Rosie (Julie Walters) und Tanya (Christine Baranski), an. Die beiden erzählen Sophie, wie ihre Mutter Donna (Oscar®-Gewinnerin Meryl Streep) damals Sam (Pierce Brosnan), Harry (Oscar®-Gewinner Colin Firth) und Bill (Stellan Skarsgard) unter der Sonne Griechenlands kennen und lieben lernte – und wie sie, schwanger und mutig, ihr Leben selbst in die Hand nahm.

MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN ist wieder voller unwiderstehlicher Songs von ABBA und bringt neben der Originalbesetzung auch viele neue Gesichter wie Lily James als junge Donna, Andy Garcia und Oscar®-Preisträgerin Cher auf die Leinwand.

Kinowoche vom 01. Oktober bis 07. Oktober
So. 04.10.
20 Uhr



VFFK -Lauter:Sprache - Fantastic Mr. Fox OmdU

VFFK -Lauter:Sprache - Fantastic Mr. Fox OmdU
(Ab 6 Jahren / 88 Minuten)

Zum nächsten Film aus der Reihe Lauter:Sprache lädt der VFFK (Verein zur Förderung der Filmkunst und Kultur in Lauterbach e.V.) am Mittwoch, den 07.10.2026 ins Lichtspielhaus Lauterbach ein.

Freuen Sie sich auf die Komödie FANTASTIC MR. FOX! Der Eintritt ist frei...Spenden sind willkommen.

Der draufgängerische Mr. Fox gibt das Hühnerstehlen auf, um mit Mrs. Fox eine Familie zu gründen; doch zwölf Jahre später hängt er seinen Job als Kolumnist an den Nagel, um drei gemeinen Farmern Geflügel zu stehlen. Diese hecken daraufhin einen Plan aus, um Fox und die anderen grabenden Tiere in eine Falle zu locken. Gemeinsam mit seinen Freunden und Nachbarn rettet Fox seine Tiergemeinschaft und schlägt die Farmer mit ihren eigenen Waffen.

Devil-may-care Mr. Fox quits chicken thieving to start a family with Mrs. Fox, but twelve years later, he leaves his columnist job to rob poultry from three mean farmers who devise a plan to trap Fox and others in the burrowing animal community. With his friends and neighbors, Fox saves his animal community and beats the farmers at their own game.

Kinowoche vom 01. Oktober bis 07. Oktober
Mi. 07.10.
20 Uhr



"Am Ende angekommen" - Lesung mit Doc Sauer

"Am Ende angekommen" - Lesung mit Doc Sauer
(Ab 12 Jahren / 120 Minuten)

Zum Welthospiz- und Palliativtag am Samstag, den 10.10.2026, um 19:00 Uhr, haben wir einen ganz besonderen Gast im Lichtspielhaus...den Landarzt und Autor Dr. Hermann Sauer.

Dr. Sauer widmet sich in seiner Lesung an diesem Abend einem Thema, das im Alltag häufig verdrängt wird. Unter dem Leitmotiv "Am Ende angekommen" spricht der Mediziner über Sterben und Tod und nähert sich damit einer Thematik, die viele Menschen lieber meiden, aus beruflicher wie persönlicher Perspektive.

"Im Umgang mit dem Sterben tut sich unsere Gesellschaft noch recht schwer", so Dr. Sauer, "dabei ist es unser einziges Lebensziel. Der Tod wird doch bei der Geburt gleich mitgeboren!" Er ist ein Befürworter für ein humanes Sterben, für Sterbehilfe und den ärztlich assistierten Suizid im häuslichen Umfeld des Patienten. "Meine Patienten bildeten mich zum Sterbehelfer aus. Eine Art zweiter Bildungsweg!" 

Die Lesung richtet sich an alle, die sich mit den Erfahrungen eines Landarztes rund um Lebensende und Abschied auseinandersetzen möchten.

Der Eintritt beträgt 10€...die Hälfte der Einnahmen wird gespendet (an wen, geben wir am Abend bekannt).

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Sa. 10.10.
19 Uhr



Romys Salon

Romys Salon
(Ohne Altersbeschränkung / 90 Minuten)

Demenz verändert das Gedächtnis, nicht die Würde eines Menschen

Aktuell gibt es in Deutschland 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Die Tendenz ist steigend. Die meisten Menschen erkranken erst im höheren Alter, aber auch jüngere Menschen können davon betroffen sein.

Der Vogelsbergkreis hat einen vergleichsweise hohen Anteil älterer Menschen. Fachlich geschätzt leben im Landkreis bis zu 3.000 Menschen mit einer Demenz.

Aus diesem Grund ist Demenz ein wichtiges Thema, denn es ist mehr als ein medizinisches Problem. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

Das Aktionsbündnis von AWO, DRK und VdK unter dem Dach des Familienbündnisses Vogelsberg hat sich vorgenommen, in den kommenden 5 Jahren für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln, Ängste und Vorurteile abzubauen, das Verständnis für Betroffene und Angehörige zu fördern und Entlastungs- und Unterstützungsangebote sichtbar zu machen.

Aus diesem Anlass findet am Dienstag, den 13.10., um 20 Uhr, ein Filmabend zum Thema DEMENZ im Lichtspielhaus Lauterbach statt.

Zum Film:
Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde.

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Di. 13.10.
20 Uhr



Verflucht Normal

Verflucht Normal
(Ab 12 Jahren / 121 Minuten)

Miteinander statt nebeneinander –
Wie psychische Gesundheit gelingt, wenn Menschen nicht durchs Raster fallen

Psychische Erkrankungen können jede und jeden treffen. Doch oft scheitern Betroffene nicht an fehlenden Hilfen, sondern an den Übergängen zwischen verschiedenen Unterstützungssystemen.

Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit beleuchtet Prof. Dr. Henning Daßler (Hochschule Fulda), wie bessere Vernetzung, frühe Unterstützung und gemeinsames Handeln dazu beitragen können, dass Menschen in Krisen nicht verloren gehen. Im Anschluss an den Vortrag lädt ein thematisch passender Kinofilm dazu ein, die Inhalte aus einer persönlichen Perspektive zu erleben und den Abend mit einem gemeinsamen Austaush ausklingen zu lassen.

Zum Film:
Dass ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Weder in der Schule noch Zuhause werden seine Ticks und spontan ausgestoßenen Flüche als Symptome gesehen, sondern er wird ermahnt, gehänselt und sogar bestraft. Fast 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Er nimmt so starke Medikamente, dass ihm die Nebenwirkungen fast jeden Lebensmut rauben. Die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peak) bringt endlich eine Wendung. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter Mullan). Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Ticks und Flüche reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Und langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.

Kinowoche vom 08. Oktober bis 14. Oktober
Mi. 14.10.
18 Uhr



Vortrag zum Thema "Ohne giessen"

Vortrag zum Thema "Ohne giessen"
(Ohne Altersbeschränkung / 120 Minuten)

Der Kreisverband Lauterbach zur Förderung des Obstbaus, der Garten- und Landschaftspflege e.V. lädt am Mittwoch, den 21.10., um 20 Uhr, zu einem Vortrag zum Thema "Ohne giessen" ins Lichtspielhaus ein.

Referent Stephan Kasten, der das gleichnamige Buch schrieb, erzählt über die Möglichkeit der Gartenpflege ohne gießen. 

Der Eintritt ist frei.

Kinowoche vom 15. Oktober bis 21. Oktober
Mi. 21.10.
20 Uhr