So klingt das Leben

So klingt das Leben
(Ab 12 Jahren / 113 Minuten)

Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, das eine kleine Fischergemeinde erschütterte, beschließt ein Dorf an der galicischen Küste Spaniens, sein traditionelles „Rondallas“-Musikensemble wiederzubeleben und am jährlichen regionalen Musikwettbewerb teilzunehmen. Durch die gemeinsamen Proben findet die Dorfgemeinschaft wieder zusammen. Nach und nach gelingt es ihnen, ihre Begeisterung zurückzugewinnen und die Trauer hinter sich zu lassen.

Kinowoche vom 17. September bis 23. September
So. 20.09.
20 Uhr



Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war

Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
(Ab 6 Jahren / 98 Minuten)

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Kinowoche vom 24. September bis 30. September
Mi. 30.09.
15 Uhr



Der verlorene Mann

Der verlorene Mann
(Ab 12 Jahren / 102 Minuten)

Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.

DER VERLORENE MANN erzählt eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft, über das Älterwerden und Jungbleiben, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.

Kinowoche vom 01. Oktober bis 07. Oktober
Di. 06.10.
20 Uhr



Nachbeben

Nachbeben
(Ab 12 Jahren / 92 Minuten)

Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Alexandra arbeitet schnell, präzise, routiniert – eine Ärztin, die gelernt hat, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, stuft Alexandra seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel. Oliver wird nach Hause geschickt, doch kurze Zeit später bricht er zusammen …

Bewegendes, mitreißendes und mehrfach preisgekröntes Spielfilmdebüt der jungen dänischen Schauspielerin/Filmemacherin Zinnini Elkington

Der Film beschreibt das kaum beachtete „Second-Victim-Syndrom“: Den seelischen Preis, den medizinisches Personal zahlt, wenn bei Behandlungen Fehler unterlaufen

Kinowoche vom 15. Oktober bis 21. Oktober
So. 18.10.
20 Uhr