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Hallo Betty

Hallo Betty
(Ab 6 Jahren / 110 Minuten)

Eine Werbetexterin erfindet in den 1950er-Jahren die Köchin Betty Bossi – und wird selbst zur Ikone. Zwischen Ruhm, Rollenbildern und Familie muss sich Emmi Creola emanzipieren. HALLO BETTY erzählt mit Humor und Retro-Charme die wahre Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit voraus war. Eine echte Erfolgsstory.

1956 erfindet die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi – und trifft damit den Nerv der Zeit. Aus einer Marketingidee wird die „Köchin und Hausfrau der Nation“, aus Emmi eine unfreiwillige öffentliche Figur. Denn die Schweiz liebt Betty – und verlangt bald ein echtes Gesicht. Emmi schlüpft widerwillig in die Rolle ihrer eigenen Erfindung und wird selbst zur gefeierten Koch-Ikone. Doch der Erfolg fordert seinen Preis: In einer von Männern dominierten Branche muss sie sich behaupten, während sie zugleich versucht, den Erwartungen als Ehefrau und Mutter gerecht zu werden.

Ab Donnerstag, den 06. August



Hola Frida!

Hola Frida!
(Ab 6 Jahren / 82 Minuten)

Das ist die Geschichte eines ganz besonderen Mädchens. Ihr Zuhause ist Coyoacán in Mexiko – ein lebendiger Ort voller Farben, Musik und Magie. Frida ist neugierig, mutig und voller Energie. Sie beobachtet, entdeckt, träumt – und wenn das Leben ihr Schwierigkeiten in den Weg stellt, begegnet sie ihnen mit Fantasie und Kreativität.

Was sie noch nicht weiß: Ihr besonderer Blick auf die Welt wird sie später zu einer der berühmtesten Künstlerinnen aller Zeiten machen.

"Hola Frida" erzählt mit Wärme, Humor und Poesie von der Kindheit Frida Kahlos – und davon, wie Fantasie Mut schenken kann. Ein farbenreiches Familienerlebnis, das berührt, inspiriert und nachklingt.

Zu den Familienfilmen kommt eine erwachsene Begleitperson zum ermäßigten Eintrittspreis ins Lichtspielhaus.

Reservierungen unter der kostenlosen KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. von 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (Email bitte bis einen Tag vor der Veranstaltung - auf Emails von googlemail kann ich nicht antworten).



Insekten - Helden im Verborgenen

Insekten - Helden im Verborgenen
(Ohne Altersbeschränkung / 88 Minuten)

Wie ist unsere Welt entstanden? Unter unseren Füßen verbirgt sich eine Tierklasse, die weitaus größer ist als jede andere. Begeben wir uns auf eine Zeitreise, die vor 400 Millionen Jahren beginnt, und erleben wir, wie die Puzzleteile zu einem Ganzen verschmelzen.

INSEKTEN – HELDEN IM VERBORGENEN nimmt uns mit in den Mikrokosmos, in atemberaubende Bilderwelten, erzählt von Schauspielikone Katharina Thalbach, und stellt die Frage: Muss es ein „Mensch ODER Natur“ sein?



Tommy Tom & der verschwundene Teddybär

Tommy Tom & der verschwundene Teddybär
(Ohne Altersbeschränkung / 64 Minuten)

Als Tommy Toms Lieblingsteddybär eines Nachts spurlos verschwindet, begibt er sich mit seinen Freunden auf ein Abenteuer, um den verlorenen Bären wiederzufinden.

Zu den Familienfilmen kommt eine erwachsene Begleitperson zum ermäßigten Eintrittspreis ins Lichtspielhaus.

Reservierungen unter der kostenlosen KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. von 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (Email bitte bis einen Tag vor der Veranstaltung - auf Emails von googlemail kann ich nicht antworten).



Auf zwei Rädern

Auf zwei Rädern
(Ab 6 Jahren / 89 Minuten)

Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.

AUF ZWEI RÄDERN ist ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet.



Außer Atem (1960)

Außer Atem (1960)
(Ab 16 Jahren / 90 Minuten)

Nachdem wir in NOUVELLE VAGUE gesehen haben, wie AUSSER ATEM höchtswahrscheinlich gedreht wurde, kommt hier das Original:

Kleinganove und Berufsrebell Michel (Jean-Paul Belmondo) gerät mit einem gestohlenen Auto in eine Verkehrskontrolle und erschießt im Affekt den Polizisten. Auf seiner anschließenden Flucht taucht er bei der so hübschen wie klugen Amerikanerin Patricia (Jean Seberg) in Paris unter und will sie überreden, sich mit ihm nach Italien abzusetzen. Während die polizeilichen Ermittlungen immer engere Kreise ziehen, muss Patricia eine Entscheidung treffen.



Das Sommerbuch

Das Sommerbuch
(Ab 6 Jahren / 95 Minuten)

Der besondere Film des Monats in der Cinemascope-Reihe ist - passend zum Sommer - DAS SOMMERBUCH

Basierend auf Tove Janssons beliebtem Roman erzählt „Das Sommerbuch“ die Geschichte von Sophia, einem neunjährigen Mädchen, das schnell erwachsen wird, und ihrer Großmutter, die sich dem Ende ihres Lebens nähert. Zusammen mit Sophias Vater verbringen sie Zeit im Sommerhaus der Familie auf einer winzigen, unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen, erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über ihre Gefühle bezüglich des Todes von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander.
Ein aufziehender Sommersturm wird emotionale Wunden heilen und Bindungen vertiefen …

„Kongeniale Verfilmung von Tove Janssons beliebtestem Roman.“ Filmfest München

„Glenn Close in ihrer schönsten Rolle! Als Großmutter, Mutter und Gründerin der Pfadfinder für Mädchen. Große Gefühle vor skandinavischer Ostseekulisse.“ IFFMH

„Tove Jansson hätte diese Verfilmung geliebt” Karjalainen

“McDowell’s Film ist eine Ode an die Natur von Finnlands Inselwelt” Kymen Sanomat

“Glenn Close spielt die Rolle der Großmutter wunderbar und sehr bewegend.“ Karjalainen



Steckerlfischfiasko

Steckerlfischfiasko
(Ab 12 Jahren / 90 Minuten)

Für den beliebten Dorfgendarm Franz Eberhofer geht es auf bisher unberührtes Terrain, als der örtliche Steckerlfischkönig auf dem hiesigen Golfplatz mausetot aufgefunden wird. Klar, dass sich der Franz da nicht länger mit Nichtigkeiten wie dem Umzug in den Neubau oder dem Wahlkampf von der Susi zur Bürgermeisterin aufhalten kann. Gemeinsam mit Kumpel Rudi Birkenberger und dem richtigen Riecher ermittelt das wiedervereinte Dreamteam im zehnten filmischen Abenteuer inmitten zweier verfeindeter Volksfestclans – Fiasko vorprogrammiert.



Siri Hustvedt - Dance around the Self

Siri Hustvedt - Dance around the Self
(Ab 12 Jahren / 115 Minuten)

Jung, neugierig und voller Tatendrang verlässt Siri Hustvedt ihre Heimat Minnesota und stürzt sich mitten hinein ins pulsierende New York. Auf der Suche nach der Hauptfigur ihres ersten Romans beginnt eine Reise, die sie nicht nur zur Schriftstellerin macht, sondern zu einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Der Film öffnet einen Blick weit über Siri Hustvedt hinaus und feiert die kämpferische Kreativität von Künstlerinnen, denen die Autorin sich verbunden fühlt. Zugleich erzählt SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF die einzigartige Liebesgeschichte des legendären Autorenpaares aus Brooklyn: Siri Hustvedt und Paul Auster. Doch während die beiden über Sprache, Identität und die Kraft der Worte nachdenken, bricht das Leben herein: Paul Auster wird schwer krank. Auch nach seinem Tod endet die gemeinsame Geschichte nicht: Siri Hustvedt beginnt den Verlust ihres „Lebensmenschen“ im Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ literarisch zu verarbeiten.

Vier Jahre lang folgt Sabine Lidl den Gedanken und Geschichten, die Siri Hustvedt zu einer der wichtigsten intellektuellen und feministischen Stimmen der amerikanischen Literatur gemacht haben. Gemeinsam sind sie immer in Bewegung, durch Zeit und Raum, imaginär zwischen den Disziplinen, deren Grenzen Siri Hustvedt nicht gelten lässt. Dabei hält der Film auch einen der verletzlichsten Momente fest, als Siri Hustvedt und Paul Auster mit der Diagnose seiner Krebserkrankung konfrontiert werden. Das auf diese Weise entstandene intime Portrait SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF ist ein Spiegelfilm zum 2019 ebenfalls unter der Regie von Sabine Lidl entstandenen Filmportrait ihres Ehemanns und „Lebensmenschen“: PAUL AUSTER – WAS WÄRE WENN.



No other Choise

No other Choise
(Ab 16 Jahren / 133 Minuten)

In der Reihe KICKimKINO gibt es im August einen besonderen Film: NO OTHER CHOISE

Man-su hat sich mit viel Fleiß und harter Arbeit ein perfektes Leben geschaffen: Haus mit Garten, harmonische Ehe, talentierte Kinder und genug Zeit für sein Bonsai-Hobby. Doch als KI plötzlich seinen Job ersetzt, müssen er und seine Familie auf allerlei Annehmlichkeiten verzichten: die Tennisstunden der Gattin, das Netflix-Abo und selbst die zwei Golden Retriever können sie sich nicht mehr länger leisten. Und je länger der Familienvater vergeblich Bewerbungen schreibt, desto näher rückt der Verlust des geliebten Hauses. Schließlich begreift er: Nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern. Man-su bleibt keine andere Wahl als sich – auf sehr kreative Art und Weise – seiner Konkurrenten zu entledigen. Park Chan-wook (DIE FRAU IM NEBEL) ist neben Bong Joon-ho (PARASITE) der große Regie-Meister aus Südkorea. Mit NO OTHER CHOICE gelingt ihm eine messerscharfe Symphonie des Absurden – visuell brillant und beißend komisch. In der Hauptrolle glänzt Lee Byung-hun (SQUID GAME) als Mittelschichtskarrierist ohne Hemmungen. Ein Film wie ein wilder Rollercoaster - und schon jetzt ein Kultfilm!



Mit leiser Stimme

Mit leiser Stimme
(Ohne Altersbeschränkung / 113 Minuten)

In der Reihe VIELFALT IM LICHTSPIELHAUS reisen wir im August nach Tunesien.

Die in Paris lebende Lilia (Eya Bouteraa) reist in ihr Geburtsland Tunesien, um ihren Onkel Daly (Karim Rmadi) zu beerdigen. Begleitet wird sie von ihrer Lebensgefährtin Alice (Marion Barbeau), die aber nicht im tunesischen Familienwohnsitz, sondern in einem nahegelegenen Hotel unterkommt. Selbst Lilias Mutter (Hiam Abbass) ahnt nämlich nichts von der lesbischen Beziehung ihrer Tochter, mit der sie nicht nur Schande über ihre Familie bringen würde, sondern die in Tunesien sogar unter Strafe steht. Als Lilia während der mehrtägigen Trauerfeier erfährt, dass ihr Onkel unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen ist, beginnt sie, eigene Nachforschungen anzustellen. Sie ist es leid, sich vom familiären Versteckspiel demütigen zu lassen, und dringt immer tiefer in die queere Subkultur Tunesiens und damit in ein Netz aus Geheimnissen ein, das nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Gesellschaft umspannt. Die Geister der Vergangenheit weisen ihr dabei mit leiser Stimme den Weg.

Ein ergreifendes und elegant inszeniertes Familiendrama über Identität, Familie und die zerstörerische Kraft des Unausgesprochenen: In MIT LEISER STIMME erzählt die tunesisch-französische Regisseurin Leyla Bouzid mit sanfter Kraft davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart heimsucht und so einen neuen Weg für die Zukunft weisen kann. Hiam Abbass, eine der großen Schauspielerinnen des Weltkinos, brilliert in diesem meisterhaften Film, der Mut macht und behutsamen Schrittes große Gefühle entfesselt.



Was haben wir gelacht

Was haben wir gelacht
(Ab 12 Jahren / 98 Minuten)

WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die jüngere Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens erstmals aus weiblicher Perspektive. Sie zeigt, welches Frauenbild in den Shows der 90er- und 00er-Jahre geprägt wurde: Witze auf Kosten von Frauen, schwierige Talkshow-Auftritte und der harte Kampf „lustiger Frauen“ um Sichtbarkeit neben den großen Showmastern. Eine ganze Generation wurde von Harald Schmidt, Thomas Gottschalk, Rudi Carrell, Stefan Raab u.a. humortechnisch sozialisiert. Der Film fragt: Worüber haben wir gelacht– und worüber nicht? Und was hat Humor mit Gleichberechtigung zu tun? Darauf antworten Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins.