Start ab 01. Dezember:

Die perfekte Kandidatin

Die perfekte Kandidatin
(Ohne Altersbeschränkung / 104 Minuten)

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann. Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in DIE PERFEKTE KANDIDATIN mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

Kinowoche vom 01. Dezember bis 07. Dezember
Do. 01.12.
20 Uhr


KulturCafé

KulturCafé
(Ohne Altersbeschränkung / 120 Minuten)

Die Filmemacherin Sabrina Dittus beschäftigt sich mit der Thematik von Kultur und Gemeinwohl.

In ihrem Dokumentarfilm "Wir müssen wieder mehr tanzen!" - von Verlust und Verbindung in Strasburg (Uckermark) greift sie aktuelle kultur- und sozialpolitische Themen auf.

Nach dem Film werden auf dem Podium unter der Moderation von Christian Kammler Fragen zur Bedeutung von Kultur im ländlichen Raum diskutiert. Neben der Filmemacherin Sabrina Dittus und der Darstellerin Karla Müller werden Sven Kießling (KirchenKino), Stefani Dörr (Lichtspielhaus Lauterbach) sowie weitere Gäste auf dem Podium sein. Die Beteiligung des Publikums bei den öffentlichen Diskussionen ist erwünscht. Danach bleibt noch ausreichend Zeit für Vernetzung und Austausch.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 02.12.2022, um 19:30 Uhr im Lichtspielhaus. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kinowoche vom 01. Dezember bis 07. Dezember
Fr. 02.12.
19:30 Uhr


Der Nachname

Der Nachname
(Ohne Altersbeschränkung / 87 Minuten)

Es hätte ein harmonisches Familientreffen werden sollen. Doch kaum sind das Ehepaar Stephan (Christoph Maria Herbst) und Elisabeth (Caroline Peters) mit den frisch gebackenen Eltern Thomas (Florian David Fitz) und Anna (Janina Uhse) auf Lanzarote eingetroffen, brechen in der Familie Böttcher neue Konflikte auf. Nicht nur erkennen Thomas und Elisabeth ihr geliebtes Familiendomizil kaum wieder, viel schlimmer noch: Ihre Mutter Dorothea (Iris Berben) und Adoptivsohn René (Justus von Dohnányi) haben ihre Beziehung auf der kanarischen Insel in jeder Hinsicht vertieft und verkünden ihren Kinderwunsch! In diversen Allianzen wird heftig über komplizierte Erbfolgen, unmögliche Schwangerschaften und das moderne Verständnis von Familie gestritten – wobei die Sonne Spaniens, die Reize einer jungen Gärtnerin und die Wirkung von Haschkeksen die Situation immer weiter eskalieren lassen…

Kinowoche vom 01. Dezember bis 07. Dezember
Sa. 03.12.
Mo. 05.12.
Di. 06.12.
Mi. 07.12.
21 Uhr
20 Uhr
20 Uhr
20 Uhr


Gaslight

Gaslight
(Ab 12 Jahren / 114 Minuten)

Am 25.11., dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, starten die "Orange Days". Mit einer Kinomatinee im Lauterbacher Lichtspielhaus am Sonntag, den 04. Dezember um 11:00 Uhr nimmt Soroptimist International (SI) Lauterbach-Vogelsberg Bezug auf den diesjährigen Fokus der "Orange Days" - toxische Beziehungen. Zum Gewaltmissbrauch in toxischen Beziehungen zählt auch das "gaslighting", d.h. das unbewusste Verunsichern, Herabwürdigen, die Manipulation und psychische Misshandlung von meist Frauen durch ihre Beziehungspartner. 

SI Lauterbach-Vogelsberg zeigt den Film, dessen Plot diesem psychosozialen Gewaltaspekt den Namen gab: "Gaslight oder Das Haus der Lady Alqvist". Der Film ist mittlerweile weniger bekannt als der Begriff "gaslighting", gilt aber immer noch als Klassiker.

SI Lauterbach-Vogelsberg möchte mit der Beteiligung an den "Orange Days" bewusst machen, dass immer noch etwa jede dritte Frau während ihres Lebens Opfer körperlicher und/oder sexueller Gewalt wird. Nicht nur Prävention, Schutz von Betroffenen oder strafrechtliche Verfolgung der Täter, sondern auch die Bewusstmachung sind Teil der 2018 in  Deutschland in Kraft getretenen, aber immer noch schleppend umgesetzten Istanbul Konvention.

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Zum Film:
Paula Alquist heiratet den Pianisten Gregory Anton und zieht mit ihm in das Haus ihrer auf mysteriöse Weise verstorbenen Tante. Bald wird das Eheglück von unheimlichen Zwischenfällen, nächtlichen Geräuschen, verschwundenen Gegenständen überschattet. Langsam beginnt Paula, an ihrem Geisteszustand zu zweifeln. Die Intervention von Scotland Yard bringt zu Tage, dass ihr eigener Mann versucht, sie in den Wahnsinn zu treiben.

Kinowoche vom 01. Dezember bis 07. Dezember
So. 04.12.
11 Uhr


Der Gesang der Flusskrebse

Der Gesang der Flusskrebse
(Ab 12 Jahren / 125 Minuten)

Als junges Mädchen wird Kya von ihren Eltern verlassen. In den gefährlichen Sümpfen von North Carolina zieht sie sich alleine groß und entwickelt sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau. Jahrelang geisterten Gerüchte über das „Marschmädchen“ durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus. Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Im Laufe des Falles wird immer mysteriöser, was tatsächlich passiert ist – und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen... 2019 begeisterte die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ – das Buch wurde zu einem globalen Phänomen. Gefolgt vom Bestseller um das geheimnisvolle „Marschmädchen“ kommt jetzt die fesselnde Verfilmung auf die große Leinwand. Produzentinnen von DER GESANG DER FLUSSKREBSE sind niemand Geringere als Hollywoodstar Reese Witherspoon und Lauren Levy Neustadter, das Erfolgsteam hinter „Big Little Lies“ und „Kleine Feuer überall“. Regie führt Olivia Newman, die bereits durch ihren Netflix-Film „First Match“ ein starkes Ausrufezeichen setzte.

Kinowoche vom 01. Dezember bis 07. Dezember
So. 04.12.
20 Uhr


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