Start ab 18. Juli:

Mit einem Tiger schlafen

Mit einem Tiger schlafen
(Ab 12 Jahren / 107 Minuten)

Begabtes Kind, verlassene Tochter, entschlossene Frau, einsame Künstlerin, Erforscherin innerer Welten, gefeierte Malerin. Der Film MIT EINEM TIGER SCHLAFEN von Anja Salomonowitz ist ein poetisches Portrait der österreichischen Malerin Maria Lassnig (Birgit Minichmayr). Ein Film über ihre Suche nach ihrem ganz persönlichen, künstlerischen Ausdruck, ihren Kampf in der männlichen Kunstwelt, ihr körperliches Ringen um ihre Malerei, in der sie ihren inneren Schmerz auf die Leinwand bringt. Und dann auch ein Film über ihren großen künstlerischen Erfolg. 

MIT EINEM TIGER SCHLAFEN ist ein Lassnig-Biopic mit eigener Form. Die Malerin wird in jedem Alter – egal ob 6, 19, 64 oder 94 Jahre alt – von der Schauspielerin Birgit Minichmayr verkörpert. Sie bewegt sich als ewig gleiche Figur durch die Zeiten.
Als Maria Lassnig, die verlassene Tochter, wenn sie in einem bunt karierten Pullover vor dem Grab ihrer Mutter sitzt und in einer Notiz im Zeichenblock vermerkt: „Sie war nie da. Sie hat dich bei der Großmutter untergebracht und ist weg gewesen.“ Als Maria, die unverstandene Künstlerin, wenn bei einer Ausstellung ihr Bild verhüllt wird und sie es nur leise mit leichtem Seufzer kommentiert. Maria, die stille Denkerin, an deren Ideen sich auch ihr 10 Jahre jüngerer Geliebter Arnulf Rainer (Oskar Haag) bereichert. Maria Lassnig, die selbstbewusste Malerin, wenn sie in einer Galerie die Hängung ihrer Bilder später laut kritisiert.
Birgit Minichmayr ist immer Maria Lassnig; eine künstlerische Übersetzung für den seelischen Zustand der Malerin. Man sagt nämlich über Maria Lassnig, dass sie alterslos war: weise als junges Mädchen und jung geblieben als alte Frau. Es übersetzt auch ihre körperliche Malerei, ihr „von innen heraus die Welt sehen und fühlen“, in eine filmische Sprache. Anja Salomonowitz zeichnet einfühlsam und kreativ ein filmisches, inneres Porträt dieser Ausnahmekünstlerin.
Damit ist dieser Film eigentlich kein Biopic mehr. Er ist eine malerische Beschreibung, wie Erinnerungen und Gefühle in keiner Zeit verankert sind und jederzeit Bilder hervorrufen können.

Kinowoche vom 18. Juli bis 24. Juli
Do. 18.07.
Sa. 20.07.
Di. 23.07.
20 Uhr
21 Uhr
20 Uhr


Sieger sein

Sieger sein
(Ab 6 Jahren / 119 Minuten)

Der erste Film im FerienKino mit der Stadt Lauterbach ist am 19.07.2024, um 10:00 Uhr zu sehen:

SIEGER SEIN

Die elfjährige Mona (Dileyla Agirman) ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine Schule im Berliner Wedding. Mona kann kein Wort Deutsch, aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Chepovsky (Andreas Döhler), kurz Herr Che, erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Mona ist eine Kämpferin, merkt aber bald, nur wenn sie und die anderen Mädchen zusammenspielen, können sie auch Sieger sein.

Der Eintritt für Groß und Klein beträgt 5€/Person.

Reservierungen bitte unter der kostenfreien KinoHotline 0800 080 1010 (tägl. von 9:00 bis 18:00 Uhr)
oder per Email an post@lichtspielhaus-lauterbach.de (Email bitte bis zum 18.07. - bei googlemail kann ich nicht antworten!)

Kinowoche vom 18. Juli bis 24. Juli
Fr. 19.07.
10 Uhr


Eternal You - Vom Ende der Endlichkeit

Eternal You - Vom Ende der Endlichkeit
(Ab 12 Jahren / 87 Minuten)

Menschen aus aller Welt nutzen Services, die mit Künstlicher Intelligenz Tote "zum Leben erwecken". Der Film begleitet die Pioniere und ersten User einer Technologie, die den Tod obsolet machen will. Joshua chattet Tag und Nacht mit dem digitalen Klon seiner verstorbenen ersten Liebe und lässt sie an seinem Alltag teilhaben. Christi möchte nur die Bestätigung, dass es ihrem verstorbenen besten Freund im Himmel gut geht, hat aber eine erschütternde Erfahrung mit seinem KI-Konterfei. Jang Ji-Sung trifft den VR-Klon ihrer verstorbenen 7-jährigen Tochter. Die Erfinder der Dienste lehnen jede Verantwortung für die tiefgreifenden psychologischen Folgen dieser Erfahrungen ab. Zahlreiche Wettbewerber hoffen auf einen lukrativen Markt, da religiöse und kollektive Trauerformen an Relevanz verlieren. Ist das der Anfang vom Ende der Endlichkeit?

Kinowoche vom 18. Juli bis 24. Juli
Fr. 19.07.
20 Uhr


Amsel im Brombeerstrauch

Amsel im Brombeerstrauch
(Ab 12 Jahren / 110 Minuten)

Der besondere Film im Juli:

AMSEL IM BROMBEERSTRAUCH

Etero geht auf die 50 zu und betreibt einen kleinen Laden in einem abgelegenen georgischen Dorf. Geheiratet hat sie aus Überzeugung nie, stets zufrieden mit sich und ihrem ungebundenen ruhigen Leben. Zwar begegnet man ihr im Dorf immer wieder mit Herablassung und Spott, doch Etero liebt ihre Freiheit unbeirrbar.

Dann aber weckt ein Unfall in ihr eine Sehnsucht, die sie bis dahin nicht verspürt hat. Unerwartet verliebt sie sich leidenschaftlich in einen Mann und steht plötzlich vor der Entscheidung, eine Beziehung einzugehen oder an ihrer Unabhängigkeit festzuhalten. Etero muss ihre Gefühle und Bedürfnisse neu entdecken, um herauszufinden, wie ihr eigener Weg zum Glück aussehen kann.
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Elene Naverianis zärtlich-skurrile Dramödie „Amsel im Bromberstrauch“ feierte seine Uraufführung bei der Quinzaine des cinéastes, Cannes 2023 und gewann den Hauptpreis beim diesjährigen Sarajevo Film Festival. Ausgezeichnet wurde dort auch die große Offenbarung des Films, Hauptdarstellerin Eka Chavleishvili, für ihre Rolle der bodenständigen Etero, die den Zauber der romantischen Liebe und ihre eigene sinnliche Selbstbestimmung entdeckt. 

Kinowoche vom 18. Juli bis 24. Juli
So. 21.07.
Mo. 22.07.
11 Uhr
20 Uhr


Sterben

Sterben
(Ab 16 Jahren / 180 Minuten)

In STERBEN geht es um die Familie Lunies, die schon lange keine mehr ist. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. Lissy Lunies (CORINNA HARFOUCH), Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten aber steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies (LARS EIDINGER), Anfang 40. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard (ROBERT GWISDEK) arbeitet er an einer Komposition namens „Sterben“ und der Name wird zum Programm. Gleichzeitig macht ihn seine Ex-Freundin Liv (ANNA BEDERKE) zum Ersatzvater ihres Kindes, das eigentlich auch sein eigenes hätte sein können. Toms Schwester Ellen (LILITH STANGENBERG) beginnt währenddessen eine wilde Liebesgeschichte mit dem verheirateten Zahnarzt Sebastian (RONALD ZEHRFELD). Die beiden verbindet die Liebe zum Alkohol, denn nichts befreit mehr als ein trockener Martini. Sie verweigert es im System zu funktionieren und wählt stattdessen die Lust und den Rausch. Aber alles im Leben hat seinen Preis. STERBEN ist ein Film über die Intensität des Lebens angesichts der Unverschämtheit des Todes. Er ist zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön.                         

Ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll" der Deutschen Film- und Medienbewertung.

Kinowoche vom 18. Juli bis 24. Juli
So. 21.07.
20 Uhr


Mission: Joy - Zuversicht & Freude in bewegte Zeiten

Mission: Joy - Zuversicht & Freude in bewegte Zeiten
(Ab 12 Jahren / 88 Minuten)

Zum INTERNATIONALEN TAG DER FREUDE präsentieren wir wieder die wunderbare Dokumentation MISSION: JOY! Aus diesem Film geht man gestärkt und froh nach Hause :-)

Tief bewegend und lustig. MISSION: JOY gewährt einen noch nie dagewesenen Einblick in die außergewöhnliche Freundschaft zwei der bedeutendsten spirituellen Leitfiguren unserer Zeit: Seine Heiligkeit der Dalai Lama und Erzbischof Desmond Tutu.

In ihrer letzten gemeinsamen Mission offenbaren die beiden, die sich selbst als schelmische Brüder bezeichnen, ihre immense Lebenserfahrung und die Weisheit ihrer jeweiligen Weltreligion. Gemeinsam ist beiden die grundlegende Erkenntnis: Es ist die innere Freude, die unserem Leben und Dasein unabhängig von allen Unsicherheiten und Hindernissen im Außen, Liebe und Sinn verleiht. Diese innere Freude ist zugleich die nicht versiegende Quelle für Hoffnung und Frieden in unserer unsicheren Welt. Begleitet werden die spirituellen Weisheiten der beiden durch neurowissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die zusammen zu einer Anleitung für ein glückliches, erfülltes Leben auch in bewegten Zeiten werden.

Inspiriert von dem New York Times-Bestseller Das Buch der Freude zeigt der Film den Austausch zwischen den beiden Friedensnobelpreisträgern, der zu diesem Buch führte. Der Film besteht zum Großteil aus noch nie zuvor gezeigtem Filmmaterial, das über fünf Tage in der Residenz des Dalai Lama in Dharamsala gedreht wurde. Er lädt die Zuschauer ein, die beiden beeindruckenden Persönlichkeiten hinter den Kulissen zu begleiten, dabei zu sein, wenn sie Geschichten aus ihrem Leben erzählen, das ihnen beiden immer wieder unglaubliche Schwierigkeiten und scheinbar unlösbare Konflikte in den Weg gestellt hat.

Mit wahrer Zuneigung, gegenseitigem Respekt und einer gesunden Portion Humor vermitteln diese ungleichen Freunde Lektionen aus gelebter Erfahrung, alten Traditionen und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, wie man angesichts aller Herausforderungen des Lebens – von den außergewöhnlichen bis zu den alltäglichen – mit Freude leben kann. Ihre Mission: Freude ist ein Heilmittel für die heutige Zeit.

Kinowoche vom 18. Juli bis 24. Juli
Mi. 24.07.
20 Uhr


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